Frühstücksbrownie

Hallo ihr Lieben!

Ich habe es in der Vergangenheit schon das ein oder andere mal erwähnt: Ich liebe Kuchen am Morgen! Genauso wie Porridge oder auch mal eine richtig herzhaft belegte Stulle! Hach, Frühstück ist allgemein etwas ganz Feines und kann meine Laune und Leistungsfähigkeit ungemein beeinflussen. Ich verstehe die Leute nicht, die morgens OHNE Frühstück aus dem Haus gehen oder sich bloß lieblos trocken Toast mit Schablettenkäse und Butter zwischen Tür und Angel in den Mund schieben. Das würde mich gleich schon in einen unentspannten Zustand versetzen. Aber jeder ist da wohl anders?! Ich gönne mir jedenfalls die paar Minuten Genuss und Ruhe vor dem Sturm. Ein schnelles Rezept, das auch schon am Vorabend zubereitet werden kann ist der Schoko-Obst-Brownie.

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Vor der Schwangerschaft habe ich immer noch ein Scoop Schoko-Whey im Teig verarbeitet…das lasse ich aktuell natürlich weg, da ich so gut wie gar nicht mehr im Training bin, der Eiweißbedarf entsprechend geringer ist und ich sowieso auf künstliche Ergänzungsprodukte verzichte.

Zutaten für 1 Portion:

  • 50g gemahlene Haferflocken
  • 1 zerdrückte, sehr reife Banane
  • 1 Eiweiß, 2 Eigelb
  • n.B. Agavendicksaft (oder Honig)
  • etwas Vanilleextrakt
  • 2 EL Kakaopulver
  • 1 EL gemahlene Nuss nach Wahl (Kokosnuss, Haselnuss, Mandeln, …)
  • 2 TL Backpulver
  • n.B. etwas Milch, bis Konsistenz nicht mehr allzu „trocken“ ist
  • Steinobst nach Wahl, ich bevorzuge Pfirsich, Pflaumen oder Kirschen

Alle Zutaten bis auf das Obst miteinander vermengen – am besten mit den nassen Zutaten anfangen und die trockenen Zutaten unterheben. Es ist in der Regel keine Zugabe von weiteren Süßungsmitteln nötig, weil die Banane und der Agavendicksaft schon genug Süße besitzen. Falls ihr aber dennoch auf richtig süß steht, könnt ihr natürlich noch etwas  Süßstoff oder Zucker hinzufügen.

Das Obst wird nun in feine Spalten geschnitten, welche wiederum auf dem Boden einer Kastenform verteilt werden. Seid ihr damit fertig, wird die Teigmasse darüber gegossen und die Form in den Ofen geschoben. Backzeit: 20-25 Minuten bei 180°Grad

Ich lasse den Kuchen danach erst einmal etwas auskühlen und hole ihn erst danach aus der Form. Wenn ihr den Kuchen abends vorbereitet, dann stellt ihn abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank – bei Bedarf kann er dann morgens in der Mikrowelle aufgewärmt werden. Richtig lecker!: )

Dann mal guten Appetit!

Liebst….Jenny

Schwangerschaftsupdate Achter Monat

Hallo ihr Lieben,

das letzte Update ist einige Wochen her. Es ist wirklich unglaublich, wie rasant die Kalenderblätter abfallen wenn man viel um die Ohren hat. Es ist nicht nur die Schwangerschaft die reichlich Organisation erfordert, sondern auch unser Haus in das wir Ende letzten Jahres gezogen sind. Aktuell wird das Badezimmer renoviert und man mag nicht fassen, wie viel Staub und Dreck aus so einem kleinen Raum durch die Etagen gewirbelt wird. Glücklicherweise ist der Bauch noch nicht sooo riesig, sodass der Staubwedel noch ohne Probleme bedient werden kann. Aber es ist tatsächlich schon eine andere Hausnummer als noch vor ein paar Monaten. Irgendwie fühlt man sich so nutzlos neben den schuftenden Menschen um einen herum. Aber es wird. Wenn auch mit reichlich zeitlicher Verzögerung.

Und nun zum Thema des Beitrages und dem aktuellen Stand: Der Bauch ist nicht mehr zu übersehen und genauso wie man ihn sieht, so spüre ich ihn auch. Mein aktueller Kleidungsstil lautet: Alles was noch über den Bauch passt wird angezogen! T-Shirts ohne Stretchanteil oder fehlender Länge können dann doch schnell mal über den Bauchnabel rutschen. Sieht blöd aus so mit „Wampe“.:-) Ich finde aber, dass er sich ganz schön Zeit gelassen hat und mit aktuellen 95cm Umfang (in Woche 32) immer noch recht klein ist. Hauptsache dem kleinen Bauchzwerg geht es gut und alles entwickelt sich zeitgerecht – und da das der Fall ist, ist alles wunderbar! 30+4 stand das dritte und damit letzte Screening an. Da der letzte Blick auf die Kleine in der 23 Schwangerschaftswoche war, waren wir gespannt, was so alles passiert ist. WAHNSINN! Es ist tatsächlich ein richtiges Wunder das da unter meinem Herzen wächst. Wie der Prozess so von der Natur gesteuert wird, wie schnell ein neues Leben wächst! Geschätzte Maße waren 42cm und ca. 1850 Gramm. @Bauchzwerg: Wir sind schon ganz arg verliebt in dich!❤

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Inzwischen füllt sich auch das Babyzimmer. Nur Kleinigkeiten fehlen noch. Und Deko! Auf die freue ich mich ab jetzt ganz besonders, denn mein Urlaub und die anschließende Mutterschutzzeit beginnt. Ich habe noch meine Worte im Kopf „Ach, so viel brauchen wir nicht“.^^ Aber wenn es eine Schwangere mit Nestbautrieb einmal gepackt hat, dann gibt es nichts, was man nicht vielleicht doch noch kaufen könnte. Ich muss mich wirklich zügeln bzw. zügeln lassen!:D

Beim Kinderwagen haben wir uns für den Musty Evo entschieden. Er lüftet inzwischen im Kinderzimmer aus und wartet in Dark Grey auf seinen Einsatz. Sonstige größere Anschaffungen war das Babybett von Comfort Baby. Wenn es ein paar Wochen in Gebrauch ist, gibt es eine kleine Review darüber. Rein optisch ist es wirklich Zucker und mit den Rollen wirklich praktisch!

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Weiterhin habe ich auch ein tolles Testpaket von Nip zugeschickt bekommen. Derzeit shoppe ich auch unglaublich gerne bei DaWanda. Mal sehen ob es sich lohnt einen Beitrag über meine dortigen Errungenschaften zu verfassen!

Beschwerden:

Ich kann mich wirklich glücklich schätzen, dass meine Schwangerschaft bisher ohne größere Beschwerden verlaufen ist und ich bis zum Schluss arbeiten gehen konnte. Natürlich habe ich auch Wehwehchen, aber die sind alle „normal“ würde ich einmal behaupten. Aufgrund des wachsenden Bauches fällt es mir schwer eine gute Schlafposition zu finden. Das, aber auch Rückenschmerzen und häufiger Blasendruck verschaffen mir oft Nächte mit wenig Schlaf. Dementsprechend kommt es durchaus vor, dass ich häufig Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme habe. Letzteres wird noch durch das aktuelle Wetter unterstützt. Genauso wie meine abendlichen Elefantifüße. Geschwollene Beine ole….zum Glück kann ich mich aber nun mehr entspannen und auf der Couch rumlungern. Ich bin schon gespannt was da in den letzten acht Wochen noch so alles kommt!:-)

Gelüste:

Hmmm…noch wie vor Süßes. Vor der Schwangerschaft habe ich wirklich nie viel Schokolade und Zucker gegessen. Wenn ich es mir recht überlege, dann hatte ich noch nichtmal Zucker im Haus. Aber an Süßspeisen jeder Art kann ich derzeit leider nicht vorbei.

Eine weitere Sache, ohne die ich zur Zeit nicht kann ist Döner. So viel Döner wie es in den letzten Wochen gab, so viel habe ich im ganzen letzten Jahr nicht gehabt. Der Dönermann unseres Vertrauens ist jedenfalls ganz entzückt und weiß schon, wie er den Fladen fpr die werdende Mama zu füllen hat!^^

Gedanken:

Je näher der Termin rückt, desto mehr macht man sich Gedanken über das, was da kommt. Natürlich steigt die Vorfreude! Wie wird die Kleine aussehen? Wie wird sich unser Leben verändern? Auf der anderen Seite dieser positiven Uferseite winkt aber auch der Bammel vor der Geburt und ärgert mich. Und jetzt keine Sprüche wie „das haben Millionen Frauen vor dir auch schon geschafft“ oder „wenn das Kind da ist, vergisst du die vorherigen Strapazen komplett“. Diese Sprüche sind sicher richtig und ich glaube das auch zu hundert Prozent, aber wenn man diese genannten Strapazen als Neu-Mami noch nicht kennt, dann weiß man auch noch nicht, worauf man sich wirklich einstellen muss. Und ja – millonenmilliarden Frauen sind da schon durch, nur für jede von ihnen war es sicher anders. Leider dominieren im Kopf einer Schwangeren – so ist das zumindest bei mir – die Geschichten derer, bei denen nicht alles glatt gelaufen ist. Glücklicherweise hat in der letzten Woche mein Geburtsvorbereitungskurs begonnen. Ich bin optimistisch, dass mir dort die Ängste weitestgehend genommen werden und ich diese Uferseite lächelnd hinter mir lassen kann.

Jetzt geht es erstmal auf in den Neunten Monat!❤

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Liebst…Jenny

Snacktime: Herzhafte Waffeln für unterwegs

Hallo ihr Lieben!

Lange war es still hier auf dieser Seite. Was soll ich sagen? Die Zeit rast im Moment unfassbar schnell! Schwangerschaft und Hausrenovierung sorgen dann doch für ein ganz schönes Durcheinander! Da man abends meist doch ganz schön geschlaucht ist, ist die gute Vorbereitung von Essen im Moment ein wichtiger Punkt. Meistens wird für zwei Tage gekocht – vorzugsweise schnelle Küche – wobei ich nach wie vor Wert auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung achte.

Als Zwischenmahlzeit habe ich ein Rezept zusammengemixt, das super schmeckt, satt macht und sich wunderbar mit meiner Waffelliebe verträgt.

Anhang 5

Zutaten für 2 belgische Waffeln:

  • 2 Eier
  • 4 EL Dinkelmehl
  • 150 ml Milch
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Scheibe Käse, in kleine Würfel geschnitten
  • 1/4 Zuccini, geraspelt oder in kleinen Würfeln
  • 1 gewürfelte Cocktailtomate
  • 3 EL Tiefkühl-Erbsen
  • 1/4 Paprika, ebenfalls gewürfelt

Zunächst Eier, Mehl, Milch und Backpulver miteinander vermischen und dann alle anderen Zutaten unterheben. Diesen „Eierkuchenteig“ dann in ein leicht gefettetes Waffeleisen geben und goldbraun backen.

Ich habe ein Waffeleisen für belgische Waffeln und bekomme mit der Menge zwei Stück. Habt ihr eines für herkömmliche Waffeln, dann bekommt ihr sicherlich mehr Herzen.: )

Nun kann man die Waffeln natürlich direkt nach dem Backen verputzen, aber ich habe sie abends vorbereitet und am nächsten Tag mit ins Büro genommen. Sie schmecken kalt ganz fantastisch und kommen ab sofort definitiv häufiger in die Lunchbox!

Schwangerschaftsupdate Woche 20+21

Hi ihr,

schon wieder sind zwei Wochen vorbei. Die Zeit rast unfassbar schnell. Ich kann mich noch daran erinnern wie ich den positiven Test in den Händen gehalten habe. War das nicht erst gestern? Nein, denn jetzt stecke ich schon mitten in der zweiten Hälfte.

Aber nun zum aktuellen Stand: es gab große Neuigkeiten in Woche 20! Bei unserem Ultraschall 19+4 haben wir das Geschlecht nicht nur erfahren, sondern es sogar selbst sehen können. War äußerst präsentierfreudig der Bauchzwerg!:-)

Was für ein aufregender Moment das ist! Zu wissen was es wird, macht das ganze noch greifbarer. Zumindest ist es bei uns so. Man kann „dem Kind wortwörtlich einen Namen geben“, alles ist dadurch noch persönlicher und intensiver! Einige möchten sich ja gerne überraschen lassen. Das finde ich auch absolut in Ordnung, weil jeder für sich selbst entscheiden darf und auch soll! Nur wir sind dafür viel zu neugierig und aufgrund der oben genannten Gründe ist diese Entscheidung für uns einfach wundervoll! Auf Instagram konnte man es bereits sehen – für diejenigen die es noch nicht wissen: Es wird ein Mädchen!❤

Jetzt kann die Shoppingtour also losgehen!^^ Dinge wie Kinderwagen, Möbel und Maxi Cosi möchten wir aber neutral halten. Lieber schöne Mädelsaccessoires verteilen!:) Ein Maxi Cosi ist übrigens das erste, was wir uns gekauft haben. Maxi Cosi Pebbles Concrete Grey – Check!

Viele Dinge werden jetzt noch folgen. Aktuell schauen wir noch dem Zimmer und dem Wagen.

Ach ja – einen Namen haben wir auch schon…der wird aber noch nicht verraten!;)

Ich habe schon vorher immer ein Flattern gespürt und konnte es nicht direkt zuordnen. Richtig gespürt habe ich es dann Anfang der 20. Woche. Bewegungen, Tritte! Ganz leicht, aber in SSW 21 dann auch vom Papa, also von außen spürbar!

 

Beschwerden:

Beschwerden: Das Problem mit dem Ischiasschmerz setzt sich leider weiter fort. Vielleicht versuche ich es demnächst mal mit Akupunktur? Soll ja helfen, auch wenn ich eigentlich nicht an alternative Heilmethoden glaube. Hat jemand Erfahrungen? Tipps? Neben dem Rücken merke ich die Blase. Und ich bekomme häufiger Pickel. Besonders am Dekollete und Haaransatz. Keine Beschwerden, sondern ein positiver Effekt: endlich habe ich mal warme Füße und Hände!:D

Bei dem wechselnden Wetter habe ich doofe Kopfschmerzen. Außerdem habe ich das Gefühl immer müder zu werden. Augen zu und durch!

Bauchi: Plöpp hat es gemacht. Ich gebe zu, er ist nicht der Größte, aber seit Mitte der zwanzigsten Woche wächst er! Normale Jeans bekomme ich schon nicht mehr zu.

Gelüste:

Hmmm… Süßes. Kinderiegel und Joghurt-Reiswaffeln in Woche 20, seit einigen Tagen jetzt Toppas mit ordentlich Mimi drin!❤

Bei Tchibo gibt es Kapseln mit koffeinfreiem Kaffee. Auch der steht grad ganz hoch im Kurs! Genauso wie Butterbrote! Ha, das finde ich jedenfalls krass. Ein Pumpernickel mit Käse und Gurke hat mir noch nie so gut geschmeckt!

Gedanken:

Unsere Tochter fängt immer stärker an zu treten. Man fragt sich wie so ein Wesen in den Bauch passt, sich bewegen und wachsen kann. Und wie es wohl wird, wenn es doppelt so groß ist. In der 23. Woche haben wir dann den Organultraschall. Die Sorge, dass etwas gefunden wird ist da. Man hört ja alles mögliche. Aber wir sind positiv eingestellt und ich werde im nächsten Update berichten!

Mmhhontsrezept: Gefüllte Paprika

Hi zusammen,

vielleicht habe ich es schonmal erwähnt – ich liebe Hackfleisch!❤ Ob als Bällchen geformt, als Bolognese mit Pasta oder in Chili con Carne. Besonders mag ich gefüllte Paprika. Das gabs schon damals immer bei Mutti.

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Ich achte beim Kauf immer darauf, dass das Fleisch frisch ist und nicht allzu viel Fett hat. Denn Ölpfützen und Muffgeruch sind weder gesund noch appetitlich. Schwein mag ich gar nicht. Aber das ist natürlich Geschmackssache. Ideal finde ich Tatar oder Putenhackfleisch. Das findet ihr an jeder Fleischtheke!
Und nun zum Rezept, das wirklich einfach und idiotensicher ist!:-)

Zutaten für 2-3 Personen:

  • 2 Paprika in der Farbe eurer Wahl
  • 400g Tatar oder Putenhackfleisch
  • 1 Ei
  • 1/2 Zwiebel in kleinen Würfeln
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • Salz, Pfeffer, Curry, Kreuzkümmel
  • Thymian, Petersilie
  • Chili
  • Feta Käse (kein Muss)
  • etwas Käse zum bestreuen

Zutaten für eine passende Sauce (optional):

  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 1 Tasse Gemüsebrühe
  • 1/2 Zwiebel, in Würfeln
  • Gewürze, Kräuter wie für das Fleisch
  • 1 Prise Zucker

Als erstes schneidet ihr die Paprika in zwei Hälften, entkernt und wascht die Gehäuse. Die Hälften legt ihr dann in eine Auflaufform und schiebt sie bei 200°C in den Ofen. Solange, bis die Füllung fertig ist. Dafür mischt ihr das Fleisch mit den Gewürzen, den Kräutern dem Ei, dem Knoblauch und der Hälfte der Zwiebeln.
Aus dieser Masse formt ihr nun 4 kleine bis mittlere ovale Bällchen. Pro Bällchen eine Hand Hack, das passt später perfekt. Wer mag, steckt beim Formen ein Stück Feta ins Fleisch – göttlich! In einer Pfanne wird das Öl erhitzt und die Bällchen von beiden Seiten angebraten (nicht durchbraten, nur anbräunen!)
Im Anschluss geht’s für sie in die Paprikahälften. Dass Vorsicht geboten ist (weil heiß), brauche ich denke ich nicht zu erwähnen, also am besten mir Pfannenwender (zum Herausolen aus der Pfanne) und Löffel (zum Hereindrücken in die Paprikahälften) arbeiten. Das Ganze mit etwas Käse bestreuen und zurück in den Ofen. 200°C, 25 Minuten.
Man kann die Paprika ohne alles oder z.B. zum Salat essen. Oder aber mit Sauce verspeisen:

Während die Hauptdarsteller Fertigbacken, werden in der Pfanne die restlichen Zwiebeln und das ggf. übrig gebliebene Fleisch mit der Prise Zucker angebraten. Wieder mit den Gewürzen und Kräutern würzen und nach Belieben Chili hinzugeben. Alles mit den Tomaten und der Brühe ablöschen. So lange köcheln lassen, bis die Backzeit um ist.
Ich esse dazu keine Beilage, aber Reis passt wunderbar!

Schwangerschaftsupdate Woche 17 bis 19

Hallo zusammen,

heute schreibe ich einen für mich ganz neuen und ungewohnten Post – ein Schwangerschaftsupdate! Inzwischen bin ich schon in der 20. Woche, also werde ich euch jetzt mal rückblickend etwas über die letzen drei Wochen berichten. Das waren für mich wirklich aufregende 21 Tage, denn wir waren 10 davon im Urlaub. Vorher stellt man sich da die wildesten Fragen. Wie hoch ist die Gefahr, dass es mir und dem Baby am Abreisetag oder im Urlaub selbst schlecht geht und wenn, decken das meine Versicherungen ab? Muss ich auf dem Flug Stützstrümpfe tragen? Darf ich mich Sonnen? Am Buffet unbesorgt zugreifen? Wasserski fahren? Und was ist, wenn mir im Urlaub plötzlich keine Klamotten mehr passen, weil der Bauch über Nacht zur Megakugel plöppt? Ich hab festgestellt, dass ich mich wegen all dieser Fragen gar nicht hätte so verrückt machen brauchen, denn glücklicherweise war die Zeit für mich nahezu unbeschwert. Ich muss dazu sagen, dass ich seit Beginn der Schwangerschaft kaum große Probleme hatte. Keine Kotzerei, keine Übelkeit. Keine Appetitlosigkeit. Bloß Müdigkeit und einen kleinen Kreislaufzusammenbruch in Woche 12, was sich aber nach ein paar Tagen wieder gelegt hat. Und natürlich ein paar kleinere Wehwehchen, die halt einfach nicht ausbleiben und sich scheinbar im Wochenrhythmus abwechseln. So natürlich auch in SSW 17, 18 und 19.:)

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Beschwerden:

Ich arbeite im Büro und bin gelegentliche Rückenschmerzen ja gewohnt. Dass diese aber bis in die Kniekehle ziehen können ist neu für mich. In Woche 17 haben diese Ischiasschmerzen angefangen. Und bis heute halten sie an. Noch sind sie aber nur phasenweise und gut zu ertragen. Mit Kirschkernkissen und Stillnudel ist auch das Einschlafen kein Problem. Anders sieht es da bei den Migräneanfällen aus. In den letzten drei Wochen gab es zwei Stück davon. Ich bin auch ohne Baby im Bauch sehr anfällig was Wetterumschwünge betrifft. Yeah, bei dem Wetter aktuell also kein Wunder, dass der Schädel dröhnt… Dooferweise kann ich keine Migränetropfen nehmen, also steigert sich das Spielchen bis zum Erbrechen hoch. Ätzend!Paracetamol oder Ibuprofen, die man angeblich nehmen dürfte, helfen in einem solchen Fall bei mir eher weniger. Kennt ihr da vielleicht ein gutes und wirksames Hausmittel?
Weitere Beschwerden waren geschwollene Füße und die anhaltende Müüüdigkeit. Schön, wenn man im Urlaub gerne um vier auf’s Zimmer möchte um ein Nickerchen zu halten. Und nach 21, 22 Uhr ist eh nix mehr los. Voll Omi.^^

Bauchi:

Wie schon geschrieben, habe ich ja befürchtet, dass mein Bauch im Urlaub explodiert und mir nichts mehr passt. Aber Pustekuchen! Mein Bauch sah an den Urlaubstagen, also SSW 17, Anfang 18 viel mehr danach aus, als hätte er am Buffet ein paar Stücken Torte zu viel verdrückt. Wo bist du Baby??? Immerhin abends gabs dann ein etwas größeres Miniminibäuchlein, das andeuten lässt, dass dadrin etwas wächst. Ich freue mich ja total auf meine Kugel und hoffe zumindest – wenn auch nur für kurze Zeit – auf eine kleine süße, bevor sie dann einfach mal gigantisch wird und direkt das Bindegewebe aufreißt!:D
Äußerlich hat man mir also nicht wirklich etwas angesehen. Schade, aber Geduld, Geduld, ich weiß.:)

Gelüste:

Zu Beginn waren es mehr die salzig eingelegten Sachen, wie Oliven oder Gurken. Konnte ich zwar auch noch gut verdrücken, aber ab Mitte vierter Monat stand dann durchweg Obst ganz hoch im Kurs! Besonders Melone und Kiwi! Danke Hotelbuffet, danke Sommerzeit zuhause! Jederzeit für mich erreichbar.:) Pommes waren und sind auch meeega! (Natürlich nicht jeden Tag) Da habe ich besonders im Urlaub Heißhunger drauf gehabt. Witzigerweise hatte meine Mutter das bei mir wohl auch…
Ansonsten halten sich Gelüste in Grenzen. Vorlieben wechseln ständig. In Woche 17 und 18 Weingummi, Woche 19 eher Schoki. Aber ihr merkt schon – ich habe da mehr den süßen Zahn. Etwa ein Zeichen?

Gedanken:

Abgesehen von den genannten Fragen vor dem Urlaub ist der größte Gedanke um die Frage: Was bist du Bauchzwerg? Junge oder Mädchen? Beim Termin in Woche 16 konnte man noch nichts sagen! Und ich bin so furchtbar neugierig!!! Ende dieser Woche haben wir den nächsten Termin. Vielleicht gibt es das Outing dann im nächsten Update!;-)

Kokos-Sommerporridge

Halli Hallo ihr Lieben!

Für mich gibt es kaum ein besseren Start in den Tag, als die Energieleiste mit einer schönen Portion Porridge aufzufüllen! Manche mögen jetzt sagen, dass Haferflocken mit Milch und Wasser alles andere als aufregend sind, aber Porridge lässt sich so großartig individualisieren, dass ich dieser Aussage absolut nicht zustimmen kann. Außerdem macht es lange satt und kostet unterm Strick weniger als jede Müsli-Fertigmischung.

Auch im Sommer bleibe ich diesem Frühstücksliebling treu! Damit geht mir im Laufe des Tages auch nicht die Energie aus, wenn ich mittags aufgrund der Wärme nur zu einem Salat greife. Auf wärmende Gewürze wie Ingwer oder Zimt verzichte ich allerdings im Sommer. Ebenso kommen statt sehr zuckerhaltigen Obst wie Bananen eher leichte Obstsorten mit hohem Wasseranteil auf meinen Porridgetopf.: )

Besonders gerne esse ich die Kombination Kokos-Pfirsich.

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Dafür benötigt ihr folgende Zutaten:

  • 20-25g Kokosraspeln
  • 45-50g Haferflocken
  • 1 EL Flohsamenschalen
  • 120ml Kokosmilch (alternativ geht auch jede andere Milch)
  • 180ml Wasser
  • Sweetener, wie Stevia, Agavendicksaft oder Honig

Für das Topping:

  • 1 großer Pfirsich
  • 1 EL gehobelte Mandeln
  • 1 TL Chiasamen

Zuerst röstet ihr die gehobelten Mandeln kurz in einem Topf an, bis sie eine leichte Bräune annehmen. Danach erstmal separat beiseite stellen. Das gleiche dann noch einmal mit den Kokosraspeln machen, diese aber mit dem Wasser und der Milch ablöschen. Haferflocken und Flohsamenschalen dazu und bei mittlerer Hitze aufquellen lassen. Dann nach Belieben süßen, in eine Schale füllen und mit einem gehäutetem, gewürfeltem Pfirsich, den Chiasamen und den gerösteten Mandeln bestreuen. Alternativ, oder auch zusätzlich, passen Himbeeren oder Blaubeeren zu der Porridge-Mischung!

Geht super schnell und schmeckt super lecker!