Size Zero: Schuppser in einen neuen Lifestyle?

Hallo ihr Lieben!

Im vergangenen Jahr bin ich auf das Fitness-Programm Size Zero gestoßen. Zunächst waren es die Vorher/Nachher Bilder, die mich auf die Seite gelockt haben. Natürlich neigt man zu Beginn zu den typischen Aussagen „Wow, toll! Aber ihr Muttermal ist nach dem Programm plötzlich links und nicht mehr rechts, das MUSS ein Fake sein!“ Und das ist garnicht mal so weit her geholt, denn Fitnessprograme sprießen derzeit wie Pilze aus dem Boden und viele von dem versprechen einem das Goldene vom Himmel, können aber so rein gar nichts. Befasst man sich jedoch mit den Inhalten von Size Zero, Erfahrungsberichten und den zahlreichen Videos auf Youtube (Team Alina), so legt man diese anfängliche Skepsis schnell ab. Die Neugier wächst. Ich für meinen Teil wollte es sofort ausprobieren, weil ich schon länger einen richtigen Schuppser in den Fitnesslifestyle gesucht hatte. Klar habe ich mich vorher gesund und ausgewogen ernährt, oder auch mal die ein oder andere Diät versucht, viel Sport getrieben und viel getrunken, aber um so richtig in Topform zu kommen und mehr über Fitness und Ernährung zu erfahren brauchte es mehr! Sofort starten ist bei den wenigsten drin. Denn leider gibt es diese Art der Fitnesslifestylehilfe nicht ganz umsonst. Dazu später mehr. Zunächst mal zum Programm selbst und zu der Variante, für die ich mich damals entschieden habe:

 

Was ist Size Zero?

Vorab – mit dem Namen kann des Programms kann ich mich überhaupt nicht anfreunden. Er neigt dazu ein falsches Bild zu vermitteln. Es geht nicht um Kleidergröße null und das Runterhungern auf Gerippe-Style, sondern darum, in 10 Wochen ein neues Gefühl für Ernährung, Sport, seinem Körper und seinen eigenen Grenzen zu bekommen.
Es geht nicht unbedingt darum abzunehmen (hier habt ihr die Möglichkeit in der Ernährung zu variieren), sondern viel mehr darum seinen Körper zu straffen und fit zu werden, seine persönliche Bestform zu erreichen. Raus mit dem ganzen Müll im Körper: Eat Clean. Train Dirty – Strong is the new skinny!;)
Alle zwei Wochen gibt es neue Pläne zur Ernährung und zum Training. Dazu immer wieder gut gemachte und absolut hilfreiche Videos, die einem Übungen näher bringen. Die Köpfe hinter Size Zero sind übrigens Julian Zietlow und Alina Schulte im Hoff.
Ihr könnt euch zwischen dem Training zu Hause oder dem Training im Fitnessstudio entscheiden. Ebenso zwischen einer Anfänger und Fortgeschrittenenvariante. Aber was auch immer ihr wählt, eines ist klar: Size Zero ist kein Zuckerschlecken, doch am Ende kann man stolz sein es durchgezogen zu haben! Nach den Bildern von Absolventinnen wird man klare Veränderungen an seinem Körper feststellen. Und auch ich habe 6 Kilo und einiges an Umfang verloren. Der Knackpunkt den ich im Vorwort angesprochen hatte – es kostet 299€.
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Was hat mich zu Size Zero bewogen?

Wie ich bereits geschrieben habe, war ich schon vorher recht schlank, habe Sport getrieben und mich überwiegend gesund ernährt. Dennoch hatte ich einen schlaffen Bauch mit Wohlstandsfettdepot und Arme die Gefahr laufen, in ein paar Jahren böse dellige Winkearme zu werden.
Ergo hatte ich bisher einfach nicht den richtigen Weg gefunden meinen Körper zu straffen und Sport und Ernährung optimal zu vereinen.
Dank sozialer Medien wie Facebook und Instagram bin ich auf SZ aufmerksam geworden und damit auch auf die tollen Ergebnisse vieler Mädels! Ich ziehe wirklich den Hut vor euch und wollte es nach Buchung natürlich auch schaffen! Nach langem hin und her – den 299€ sind schließlich wahnsinnig viel Geld – startete ich nun also auch. So wurde halt drei Monate nicht in den Kleiderschrank und Schuhe, sondern in einen gesünderen Lifestyle investiert. Seht es mal so! Und ich sage euch…jede Hose die ich mir zu Beginn der 10 Wochen gekauft hätte, hätte danach eh nicht mehr gesessen!^^

 

Size Zero oder Size Zero Gym??

Ich habe mich damals für die Home-Variante entschieden, auch wenn ich im Fitnessstudio angemeldet bin. Das hatte mehrere Gründe:
1) Niemand kann mich davon abhalten, die Übungen auch im Fitnessstudio zu machen. Umgekehrt ist es schon schwerer – Das Gym bleibt im Gym.:D
2) Mein Programm lief über den Sommer. Nachmittags kann es heiß werden, was regelmäßig dazu verführt ins Freibad oder an den See zu fahren. Ich habe das Training an solchen Tagen früh morgens absolviert, einfach damit es nicht zum Umfallen warm wird und damit abends noch genügend Zeit zum Planschen bleibt. Das Fitnessstudio hat Öffnungszeiten, die das nicht zulassen würden (Provinz und so…).
3) Der Aufwand selbst 5x ins Studio zu fahren, einen Parkplatz zu suchen, Einchecken, Quatschen usw. war mir damals einfach zu hoch. Zuhause habe ich meine Ruhe und muss nicht mehr hin- und herfahren.
4) Wenn alle Übungen mal im Kopf sind, kann ich dabei den Fernseher laufen lassen.;D
5) Und weil ich nach SZ einen schönen Mix aus Home- und Studiotraining haben möchte.
6) Wenn man sich unsicher an den Geräten bzw. beim Freihanteltraining fühlt, bekommt man keine blöden Sprüche und Blicke ab.
Inzwischen überlege ich mir sogar mir noch die Gym-Variante zu kaufen, denn schon während Size Zero bin ich sicherer mit den Freihantelübungen geworden und habe die ein oder andere Trainingseinheit ins Fitnesstudio verlegt. Nach dem Programm hat sich das Blatt dann komplett gewendet und ich bin tendenziell öfters im Studio als auf der Matte zuhause. Ob man es glauben mag oder nicht…die verwunderten und verwirrten Blicke zwischen den ganzen „AAArrrggh“s und „Pfffmaaahhh“s der Muskelprotze geben einem echt einen Motivationsschub.: )

 

Was waren meine persönlichen Erwartungen an Size Zero?

Ich habe oft über SZ gelesen „es macht total Spaß“, oder „ich schaffe meine Portionen nicht!“ usw. Ich habe das vorerst für rosarotes Schönreden gehalten.^^ Ich muss dazu sagen, dass ich gerne esse und vor dem Programm lieber wenige große Portionen, statt vieler kleinerer zu mir nehme. Dazu war ich 2, 3 mal die Woche im Gym zum Kraft-Cardio-Mix. Mit SZ wurde das anders. Es war hart sein Essen abzuwiegen, darauf zu achten was und wann man isst. Ihr solltet wirklich der Typ dafpr sein, der kein Problem damit hat sich abends in die Küche zu stellen und vorzukochen. Das spart wirklich jede Menge Zeit. Wichtig ist auch, seinen Alltag auf das Programm abzustimmen. Seinem Umfeld klar zu machen warum und weshalb. Verständnis beim Partner, den Freunden oder der Familie zu bekommen. 5 mal die Woche ca. 50 Minuten Sport zu machen. Da ist ein gutes Zeitmanagement und eiserner Wille gefragt. Wenn ihr diesen nicht habt und euch in gewissen Dingen nicht einschränken möchtet, überlegt es euch gut, ob ihr das Programm durchziehen wollt! Ich habe das getan und war auf jeden Fall motiviert genug alle Umstände für 10 Wochen in Kauf zu nehmen. Und organisieren kann ich auch!:D Ich glaube, dass man das Programm auch zu verbissen sehen kann, nach dem Motto „oh nein, jetzt habe ich meinen Shake zu spät getrunken“ oder „das darf ich jetzt nicht essen, weil es 10g zu viel ist“.
Ich habe auf meinen Körper gehört und ihm das geben was er brauchte. z.B. KH zum Frühstück in der 9.Woche, was nicht mehr auf dem Plan stand. Einfach damit ich es schaffe und konzentriert bei der Sache bleibe. Man liest oft, dass man gerade in den letzten Wochen derbe Stimmungsschwankungen bekommt. Dem kann ich zustimmen, denn eine Jenny, der man Nahrung entzieht, ist keine leichte Jenny.^^Gerne könnt ihr mir an dieser Stelle mal verraten, was euch während des Programms motiviert hat und wie ihr durchhaltet habt! Meine Erwartung mich nach dem Programm bewusster zu ernähren und gezielter Sport machen zu können ist eingetreten. Es war der Einstieg in einen neuen Fitness-Lifestyle, der mich schon lange fasziniert hat.

 

Fazit:

Vorab – Ich bin keine professionelle Sport- und Fitnessberaterin und spreche nur für mich. Das Produktverprechen tritt ein – wenn ihr euch an die Pläne haltet! Die Bilder im Netz entsprechen den Tatsachen! Und wenn ihr überlegt, dass die Zufuhr an Kohlenhydraten nach und nach herunter gefahren wird und ihr mindestens fünfmal die Woche Sport macht, dann ist das auch gar nicht so abwegig. Das Programm kann ich insoweit empfehlen, dass es den Körper für einen speziellen Moment im Jahr in Topform bring. Sei es ein Urlaub, ein besonderes Event…ihr schaut danach wirklich Klasse aus!
Um danach nicht in alte Verhaltensmuster zu fallen bedarf es für mich allerdings weitaus mehr! Wie so oft bei Diäten besteht das Risiko, danach wieder zu ungesunden Dingen zu greifen, das Sportpensum herunterzufahren und ruckzuck jene Kilos wieder anzusetzen, die man sich vorher noch mühsam abtrainiert hat. Aber: Es macht hoffentlich während der zehn Wochen – wie bei mir – „Klick“ und ihr achtet darauf, plant euren Alltag und eure Mahlzeiten! Ich ernähre mich überwiegend clean, trinke viel und habe die Anzahl der Sporteinheiten beibehalten. Ich achte darauf, was in meinem Einkaufswagen kommt. Ab und an gönne ich mir aber auch mal richtig was. Was mir im Alltag hilft, ist es mein(e) Essen (Makros) zu tracken. Hier verwende ich Lifesum, was ich dafür echt empfehlen kann. Das hilft wirklich dabei im Blick zu behalten, ob man sein Pensum an EW, KH und Fett (welches ihr für euch als optimal empfindet) erreicht hat. Die App ermittelt euren Grundumsatz und stimmt die Werte bzw. Kalorienzufuhr auf eure Ziele ab. So habt ihr alles immer genau im Blick. Es mag lästig klingen alles einzutippern oder einzuscannen, aber glaubt mir –  so schlimm ist das garnicht!: )
Zurück zu Size Zero: So sehr die Ernährung während der 10 Wochen beim Abnehmen hilft – Man muss sich dennoch etwas von den Plänen lösen und auch wieder zu Gemüse und Obst greifen, das während des Programms verboten war. Mal statt Shake einen schönen Quark mit Melone, Mango o.ä. ist doch gerade jetzt im Sommer schön! Einer der Nachteile des Programms ist wirklich, dass man durch die Gemüseabteilung geht und rote Paprika und Möhren erst einmal meidet, da sie zu viele Kohlenhydrate haben. Krank, oder? Das sollte man sich echt schleunigst abgewöhnen und selbst schnell herausfinden, mit welcher Ernährungsweise ihr euer Niveau am besten haltet und euch wohl fühlt. Auf Size Zero abgestimmt, gibt es auf dem YouTube-Kanal auch zahlreiche Tipps zum Thema „Was passiert nach Size Zero“. Alles in allem hat mir Size Zero bei meinem Einstieg in einen gesünderen Lifestyle geholfen.

Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Oder denkt ihr noch darüber nach Size Zero zu machen? Gerne könnt ihr mir schreiben, falls ihr Interesse und noch weitere Fragen habt. (pixiebell@gmx.de) Das Programm für Männer nennt sich übrigens „Das 10-Wochenprogramm“. Auch für frisch gebackenen Mamis gibt es „Month11“.

Für jedes Programm von Julian Zietlow gibt es von mir ein kleines Schmankerl, das die Entscheidung eventuell positiv beeinflussen könnte.; ) Auch hier – schreibt mir einfach!

Liebst…Jenny

 

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Ein Gedanke zu “Size Zero: Schuppser in einen neuen Lifestyle?

  1. Sehr interessanter Beitrag! Ich bin auch durch die Vorher-Nachher-Fotos auf das Programm aufmerksam geworden, habe aber immer gezögert weil ich mir nicht sicher war ob das nur gutes Marketing ist oder ob man auch wirklich umsetzbare Pläne geboten bekommt. Daher finde ich es sehr interessant einen Erfahrungsbericht darüber zu lesen.

    Liebe Grüße
    Lisa

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