10 Dinge…Die man tun kann um den inneren Schweinehund zu überwinden

Hallo da draußen!

Ihr kennt das sicher alle: Man hat einen anstrengenden Tag in der Uni, auf der Arbeit oder der Schule hinter sich und möchte einfach nur auf die Couch und sich von Bildern im Fernsehen, auf dem Smartphone oder auf dem Computermonitor berieseln lassen. Einfach Abschalten! Jetzt noch Aufstehen? Höchstens um auf Toilette oder zum Kühlschrank zu gehen! Immer der Gedanke im Kopf „Och, morgen ist doch auch noch ein guter Tag um Sport zu machen!“

Zugegeben, morgen ist noch ein guter Tag dafür und Ausruhen ist absolut mal notwendig! Jetzt das große ABER: Nicht nur morgen ist ein nur ein guter Tag Sport zu machen, sondern er ist auch ein guter Tag dafür! Soll heißen: Jeder Tag ist ein guter Tag dafür!

Die Verlockungen des Alltags sind unglaublich groß und die wie von der Spezie Mensch suchen uns ehrlicherweise doch irgendwie immer den bequemsten Weg. Sport kann Spaß machen, das wissen wir. Danach fühlt man sich gut und ist stolz auf sich! Auch das wissen wir. Und wir wissen auch, dass Bewegung wichtig für unsere Gesundheit und ein ausgeglichenes Leben ist. Trotzdem…es kostet (zunächst) einfach Überwindung!

Ich habe euch mal 10 Punkte zusammengestellt die zeigen sollen, wie ich meinen inneren Schweinehund besiege! Erklärt mich ruhig für verrückt, aber inzwischen ist es bei mir tatsächlich so, dass es mich eher Überwindung kostet auf der Couch zu bleiben! Aber auch für mich war es am Anfang schwer!

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1. Setz dir ein Ziel!

Ich halte es für wichtig, nicht einfach drauf loszulegen, sondern sich ein ganz klares Ziel zu setzen. Dieses sollte zum einen klar formuliert und messbar, zum anderen aber auch attraktiv und auf einen konkreten Zeitraum abgestimmt sein. Sei es 5kg bis August Abnehmen, 2% KFA bis zum nächsten Strandurlaub verlieren, sichtbare Muskeln aufbauen oder in einem halben Jahr 40 Minuten statt 5 Minuten durchzujoggen und damit sein Herz-Kreislauf in Schwung bringt. Bleibt dabei realistisch und passt eure Ziele ggf. nochmals an bzw. immer wieder kleinere Etappenziele setzen!

2. Feste Zeiten einplanen!

Gerade wenn man bisher keinen oder nur mal hier, mal da Sport gemacht hat, fragt man sich oft wie man überhaupt am besten anfängt und danach auch eine Regelmäßigkeit bekommt. Eine Lösung ist es, sich feste Zeiten dafür einzuplanen und quasi auch hier ein Ziel formuliert, wie z.B. „Ich gehe jetzt jeden Montag um 19 Uhr für 1,5 Stunden ins Schwimmbad!“ oder „ich mache ab sofort samstags nach dem Frühstück um 11 Uhr den Bauchkillerkurs im Fitnessstudio!“ Aus solch einer geplante Sportaktion wird dann schnell Gewohnheit – wenn man sich tatsächlich an seinen Plan hält!; )

Damit man für seine fest eingeplanten Zeiten eine Ausrede weniger hat: Tasche am Vorabend packen und ab ins Auto damit!

3. Andere Leute motivieren Mitzumachen!

Wenn die Freundin oder Kollegin nun genau am Schwimmtagmontag fragt, ob wir abends nicht noch Lust hätten auf eine Pizza vorbei zu kommen, wird es kritisch, weil: Klingt verlockend!:D  Aber wie wäre es denn mal mit dem Gegenvorschlag gemeinsam Schwimmen zu gehen? Wenn man sich an seine festen Sporttage hält und das auch anderen kommuniziert, merken die Leute, dass es einem ernst ist! Und sie kommen vielleicht auch selber auf den Geschmack. Davon ab macht es meistens mehr Spaß mit Freunden zu sporterln. Zum einen, weil man das Training tatsächlich weniger sausen lässt, zum anderen halten wir uns tendenziell länger beim Sport auf und verbrennen dadurch mehr Kalorien. Warum? Weil beim Quatschen über Gott und die Welt und den knackigen Typen da hinten in der Ecke die Zeit wie im Flug vergeht!:D

4. Unterschreibe einen Vertrag mit dir selbst!: )

Ich bin ein organisierter Mensch und liebe To-Do-Listen, Terminplaner und Regeln. Buh!^^ Ist so. Und das hilft mir ungemein dabei Ziele zu erreichen. In der Uni habe ich mir immer Pläne geschrieben bis wann ich was gelernt haben möchte und überall in der Wohnung kleine Karten mit Lernstoff verteilt. Quasi beim Zähneputzen Mathe gepaukt.:D Damit bin ich immer gut gefahren und kann das nur empfehlen. Das soll jetzt nicht heißen, dass ihr eure Spiegel mit Trainingsplänen und -übungen behängen sollt wie für die Schule, Uni oder sonstige Prüfung. Aber ein Kalender in der Küche mit den geplanten Mahlzeiten und festen Sporttagen hilft. Daneben ein Vertrag mit Regeln, die euch helfen sollen standhaft zu bleiben. So ein Vertrag könnte z.B. beinhalten, dass man seine festen Zeiten einhält, bis zum Urlaub die Finger von Süßkram und Alkohol lässt, seine Mahlzeiten einhält, 3-4 Liter Wasser pro Tag trinkt, sich nicht täglich, sondern nur alle zwei Wochen auf die Waage stellt (am besten gar nicht mehr wiegen!) usw. Wenn man diese Regeln regelmäßig vor Augen hat, gibt einem das mehr Sicherheit und ruft in Erinnerung um was es eigentlich geht!

5. Hab Spaß bei der Sache!

Finde die Sportart, die dir Freude macht! Ich habe im Laufe der letzten Jahre meine Vorliebe für Kraftraining, HIIT, Outdoor-Crossfit und Volleyball entdeckt. Je nachdem ob man lieber drinnen, draußen Sport macht, eher der Mannschaftsporttyp oder Einzelkämpfer ist bieten sich verschiedene Möglichkeiten. Einfach mal ausprobieren und den Lieblingssport finden! Dann kommt das mit der Konsequenz von ganz allein!

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6. Richtig ernähren!

Ich bin keine Expertin, aber eines weiß ich und sollte eigentlich auch jeder wissen: Gar nichts essen ist der größte Fehler den man machen kann! Der Körper hat dadurch keine Energie und jegliche Aktivität verbrennt an der falschen Stelle. Und, der Verzicht macht dazu auch einfach unglücklich. Mich zumindest ganz, ganz arg, denn wenn ich nichts zu beißen bekomme werde ich komisch.^^ Und weg vom Gedanken, dass man nur noch Gemüse (Kohlsuppe, yeah!) zu sich nehmen darf. Selbst Fett ist ein Freund der regelmäßig mitspielen will und dabei ironischerweise den Fettstoffwechsel ankurbelt! Nicht in Form von Pommes oder Crossaints, aber in gesunder Form von beispielsweise Avocado, Nüssen oder Kokosöl. Achtet auf eine ausgewogene Ernährung mit einem Mix aus Eiweiß, gesunde Fette und ballaststoffreiche Kohlenhydrate (z.B. Vollkornbrot). In welchem Verhältnis ist bei jedem ganz individuell. Versucht herauszufinden, welches für euch das beste ist! Im Internet gibt es darüber auch viele Berichte. Noch besser: Auch in vielen Fitnessstudios oder Arztpraxen gibt es Ernährungsberater, die euch sicher gerne weiter auf die Sprünge helfen und mit euch gemeinsam den für euch perfekten Plan entwickeln! : )

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7. Rückschläge akzeptieren!

Nicht immer können alle Ziele zu 100% zur gewünschten Zeit erreicht werden. Ja und auch gibt es Tage, an denen wir einfach Schokolade brauchen, uns nicht aufraffen können, weil uns etwas aus der Bahn geworfen hat. Man sollte nicht so streng mit sich sein und Ausrutscher mit Humor nehmen. Nicht gleich das Handtuch werden und sich selbst beschimpfen, wenn man ungeplant eine Tüte Chips verdrückt. Natürlich ist das nicht optimal, aber kein Weltuntergang! Ausrutscher gehören einfach dazu. Weitermachen!:*

8. Feiere Erfolge!

Ich hatte da schon immer einen Bikini gesehen den ich toll fand, aber der einfach in einer Preisklasse lag, in der ich nie auf die Idee kommen würde mir einen Bikini zu kaufen. Außerdem dachte ich, dass ich eh nicht die allerbeste Figur am Strand mache. Aber ich habe mir vorgenommen konsequent zu sein, es durchzuziehen und ihn mir als Belohnung für ein erreichtes Ziel zu gönnen. Es hat funktioniert, ich habe 6 Kilo abgenommen, habe eine Kleidergröße weniger, bin straffer geworden und kann nun beim Schwimmen in einem Hammer Bikini glänzen. Diese Art von Sich-Selbst-Belohnen motiviert! Wer würde nicht automatisch mehr Gas geben, wenn so z.B. nach einem halben viertel Jahr regelmäßigem Sport ein Traumteil winkt?

9. Nutze Technik!

Die moderne Technik bietet unglaublich viele Möglichkeiten den Weg in einen fitteren, gesünderen Lifestyle zu unterstüzen.

* Persönlicher Favorit ist eine Fitnessuhr von Polar (z.B. hier erhältlich). Sie zeigt u.a. Puls und Kalorienverbrauch an, wodurch sich Erfolge noch besser messen lassen. Darüber hinaus sieht sie absolut nicht langweilig aus sondern ist in vielen tollen Farben erhältlich!♥

* Spotify! Ihr habt sicher schon davon gehört, oder?! Dort habt ihr die Auswahl aus nahezu unendlich vielen Songs und könnt euch eigene Playlists erstellen. Natürlich geht auch jeder normale MP3-Player – hauptsache Musik auf die Ohren und Go!: )

* Wenn man sich nun mal absolut nicht aufraffen kann ins Fitnessstudio zu fahren oder eine Runde im Wald zu Joggen, gibt es inzwischen richtig viele Videos im Internet, die euch über Smartphone, Tablet oder Laptop zeigen, wie ihr auch zu Hause etwas tun könnt. Schaut mal bei den Workoutvideos von Fitteam vorbei – die sind z.B. super und effektiv! Auch Freeletics ist eine gute Option!

* Über diverse Apps könnt ihr eure Mahlzeiten und Trainingseinheiten festhalten. Gute und kostenlose Tracking-Apps sind „My Fitness Pal“ und „Lifesum. Damit habt ihr einen Überblick über alle Kalorien, Nährstoffe und Verbräuche durch Sporteinheiten.

* Erfolge festhalten, Fotos machen: Man ist selbst ein bisschen blind was Erfolge angeht. Während einem die Leute sagen „Wow, du hast toll abgenommen!“ oder „Hey, man sieht voll, dass du mehr Sport treibst!“ sagt man selbst meist eher „Mmnähh, ich weiß ja nicht…ich sehe nicht so viel!“ Klar, man merkt es an der Waage, vielleicht auch an den Klamotten, aber wir sehen uns jeden Tag im Spiegel und nehmen Veränderungen nicht so wahr wie jemand Außenstehendes. Richtig bewusst wird es einem erst, wenn man zu einem gewissen Zeitpunkt – am besten am Start der Reise – ein Foto von sich macht. Idealerweise in Unterwäsche oder Schwimmzeug – ist ja in erster Linie für euch und sieht ja keiner!; ) Diese Fotosession wiederholt ihr nach ein paar Wochen und vergleicht! Und? Bähm, da ist also das, was die anderen meinen!!

10. Tausch dich aus!

„Das Mädel da vorne hat aber toll abgenommen! Vor einem halben Jahr hatte sie noch etwas mehr Speck auf den Hüften und jetzt sieht man sogar schon definierte Muskeln am Arm!“ Manchmal hilft es sich mit Leuten über ihre Erfolge zu unterhalten. Wenn man sieht, dass es Leute gibt denen es ähnlich ging und die ihr Ziel erreicht haben – oder auf dem besten Weg dahin sind – gibt das nochmal einen extra Motivationsschub, frei nach dem Motto „Das packe ich auch!“. Und wer weiß, vielleicht versteht man sich blendend, unterhält sich häufiger und gewinnt einen neuen Trainingspartner dazu.

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