Erster Urlaub zu dritt

Hi zusammen!

Nun ist er schon wieder ein paar Tage her. Unser erster Urlaub zu dritt…❤️

Bevor es losging war ich unglaublich nervös. Lou war zu diesem Zeitpunkt schließlich erst knapp 8 Monate und unglaublich aktiv. Es fing daher mit Gedanken über den Flug an, über benötigte Dokumente, Medikamente und hörte bei der Baby-Packliste auf. Jede Menge Rattern im Kopf , das könnt ihr mir glauben!:-D Nichtsdestotrotz blieb genug Luft für Vorfreude. Vorfreude auf Sonne, Strand und Meer, auf leckeres Essen, das man nicht selbst kochen muss, auf einen kleinen Tapetenwechsel, auf Gemeinsamzeit als Familie und darauf, unserer Tochter beim Entdecken neuer Dinge zuzuschauen.


Es ging nach Mallorca. Einer Insel, von der ich immer behauptet hatte, niemals hinfahren zu wollen. Zu viel Party, zu viel Touristen, zu viel Ballermann. Warum wir letzten Endes doch dort gebucht haben? Kurze Flugzeit, perfektes Klima für Babys und jede Menge deutschsprachige Dienstleister, falls doch mal etwas ist. Im Nachhinein hatten wir ein schlechtes Gewissen gegenüber der Insel, denn wir haben ihr echt Unrecht getan. Mallorca hat mehr zu bieten als Domizil für Kegelclubs, Jungesellenabschiede oder Kegeloppis! Landschaftlich ne Wucht, kulturell spannend! Sorry, Malloze, bitte nimm es uns nicht allzu übel!

 

Die Anreise

Eine Sache vor der es mir am meisten gegraut hat! Wir haben ja anscheinend unsere hubbeligsten Gene und die Neugier auf Dinge vererbt, daher ist stillsitzen so eine Sache.:-D Und dann zweieinhalb Stunden mit dem Popo auf Mamas Schoß? Uiuiui. Am Flughafen selbst war noch alles ganz easy. Lou in der Trage, Koffer auf dem Wagen. Marc musste erstmal das Auto parken, während wir uns schon in die Schlange am Checkin-Schalter eingereiht haben. So allein mit Kind, drei Koffern, einer Buggytasche, dem Maxi Cosi, einer Wickeltasche und Handgepäcksrucksack würde man tatsächlich etwas schräg angeschaut. Hat etwas von Goodbye Deutschland-Feeling. Die Dame hinter uns hat sogar gefragt, ob wir nun zum Papa nach Spanien ziehen. (Ihr müsst dazu wissen, dass Marc spanische Wurzeln hat und die Dame das aufgrund einer Unterhaltung wusste) Der Check In war absolut unproblematisch. Alle Koffer sind durchgekommen und Buggy samt Maxi Cosi als Sondergepäck gratis durchgegangen. Das finde ich wirklich einen großartigen Service der Fluggesellschaften! Auch die Flüssigkeiten für Babynahrung wurde ohne große Nachfrage durchgelassen! Also nur noch rein in den Flieger und los geht’s!

Als wir noch zu zweit auf Reisen waren, waren wir immer mit die letzten an Board. Es war herrlich sich das Spektakel beim Boarding anzuschauen. Wie einfach mal alle aufspringen und sich anstellen sobald das Boardingpersonal erscheint. Dann wildes Umherlaufen nach dem „erst Familien mit Kinder“, weil natürlich die wenigsten in der Schlange eine Famile mit Kindern sind. Leute, inzwischen müsstet ihr Wissen, dass es so ist?! Naja, danach möchte jeder zuerst an Board. Als würde das Flugzeug ohne einen abheben….

Wir sind dann immer ganz entspannt zu unseren Plätzen und mussten somit nicht endlos warten bis es losgeht. Man sitzt schließlich noch lang genug auf den Plätzen.

Diesen Urlaub haben wir es anders gemacht und sind tatsächlich mit dem ersten Schwung mitgegangen. Familie mit Kindern und so. Hmmm. War nicht die klügste Idee. Lou wurde wach und hat direkt ihre Kletterkünste zeigen wollen. Gefühlt eine Stunde bis es losging und ich war schon ungeduldig. Lou auch. Der Gurt für Babys und Sitzen war gar nichts für sie. Mit dem Geschehen draußen könnte man sie nur kurz unterhalten. Puppe und Spielzeug waren auch uninteressant und ihrer Meinung nach besser auf dem Boden aufgehoben. Alles in allem bestand der Flug zu 70% aus Turnen, Quengeln und Bespaßung der hinteren Reihen. Die restlichen 30% wurde gegessen und geschlafen.

Nach der Landung, einem Besuch im Wickelraum und Gepäckabholung hat sie bis zum Hotel im Maxi Cosi geschlummert. Ein Traum sag ich euch!:-D
Wir hatten übrigens kein Mietwagen sondern den standardmäßigen Bustransfer.
Die Unterkunft

Wir haben uns für eine Hotelanlage mit Apartments und kinderfreundlichem Flair entschieden. Das Hotel heißt Parque Nereida und ist in Cala Ratjada. Unser Zimmer lag direkt am Babypool, hatte ein vom Wohnraum abgetrenntes Schlafzimmer und eine kleine Küchenzeile. Perfekt für kleine Familien! Die Zimmer waren renoviert, sauber und ruhig. Ich habe selten so gute Schalldämmung im Hotel gesehen! Muss wohl an der Erfahrung mit Babygeschrei liegen…

Da es sich um ein kleines Familienhotel handelt, ist das Buffet jetzt nicht so umfangreich wie man es von den großen Schwestern kennt, aber ich fand es voll ok. Lecker und für jeden was dabei! Man musste nur immer die richtige Zeit erwischen, um beim Kampf um die Hochstühle noch erfolgreich zu sein.

Besonders schön fand ich die liebevoll gestaltete Poollandschaft! Da sind die kleinsten voll und ganz auf ihre Kosten gekommen!

 

Aktivitäten

Mit Babys unter einem Jahr sind den Möglichkeiten Grenzen gesetzt. Außer Planschen, Spielen, Bootstouren und Spazierengehen bleibt nicht viel. Muss aber auch nicht! Es hat unglaublich viel Spaß gemacht Lou dabei zuzusehen, wie sie die neuen Dinge erkundet. Palmen, Grillen (die Insekten, nicht Steak und so, you know?!), freundliche Damen vom Reinigungsdienst, Schifffahren, das Meer, Sand, Wärme und so viel mehr! Einen Tag sind wir mit dem Schiff zu den Drachenhöhlen gefahren um dem Urlaub trotzdem etwas kulturellen Charme zu geben. Mit dem Boot hinzufahren fanden wir alle toll, die Höhlen waren Lou dann zu langweilig und sie ist beim Höhlenkonzert aufgrund von Gequake vorzeitig „rausgeflogen“. Bin mächtig stolz! Ihr erster Rauswurf! Und singende Matrosen waren eh noch nie mein Ding!^^

Wenn sie etwas älter sind und es uns doch nochmal nach Mallorca verschlägt geht’s sicher mal zum Aquarium, nach Palma oder in den Wasserpark.

Besonders genossen haben Lou und ich die morgendlichen Spaziergänge zum Strand. Da sie sich ja auch im Urlaub an ihre 5.30-Aufstehzeit gehalten hat, gab es den Sonnenaufgang immer inklusive.

 

Am Strand war es ein Wechselbad der Gefühle. Erst war der Sand toll, dann im Mund und schließlich Im Auge. Natürlich ein Zustand, Dr. alles andere als schön war. Im Meer war es ihr zu kalt, zu laut,  zu weit und wahrscheinlich auch zu voll mit Menschen. Daher war Schwimmen und somit der erste Strandbesuch nichts. Beim zweiten Mal sah es dann schon ganz anders aus. Matschen am Ufer und von der Strandmuschel aus beobachten fand sie total spannend. Gegen Mittag war es dann aber immer zu voll, sodass wir uns meist am Pool eingefunden haben.

Hier war das Schwimmen auch schon eine ganz andere Hausnummer. Den Babyswimmer (kann ich nur empfehlen) umgeschnallt wurde bei 35cm Poolhöhe durchs pisswarme Wasser gewatschelt. Ein ganz entzückendes Bild Leute!❤️ So viel Freude in ihrem Gesicht und die Strapazen vom Hinflug waren total vergessen!

Man trifft auf jede Menge andere Eltern mit Babys und Kleinkindern. Unglaublich wie schnell man Bekanntschaften schließt! Allein schon wegen der „Baby-Squads“ die sich ganz von alleine bilden. Früher hat uns das nie gejuckt und wir waren eh meist unterwegs.

 

Rückreise

Der Transfer zum Flughafen, Check In und Boarding waren genau so einfach wie schön beim Hinflug. Wir hatten einen Nachtflug und die Hoffnung, dass geschlafen wird. Nach dem Boarding war an Bird allerdings die Festbeleuchtung an. Wer schon einmal versucht hat mit Strahlern im Gesicht zu schlafen, weiß, dass das nicht so einfach ist. Und da nach müde bekanntlich doof kommt, hat sich Lou (und alle anderen Babys und Kleinkinder) schön in einen Schreianfall reingesteigert. Und wenn man denkt, dass das Licht gleich ausgeht und das Baby dann direkt einschläft, der hat die Rechnung nicht mit dem spanischen Flugverkehr gemacht. Wir mussten 50 Minuten warten. Ein strahlend hell erleuchtetes Flugzeug, das mitten in der Nacht mit Kindergeschrei auf Starterlaubnis wartet! Wenn es nicht so wahnsinnig anstrengend gewesen wäre, hätte ich womöglich einen Lachflash bekommen. Nach 40 Minuten ist meine kleine Maus aber dann vor lauter Müdigkeit vorzeitig doch schon eingeschlafen und hat bis zur Landung in meinem Arm geschlafen.❤️❤️❤️

 

Fazit

Es war so traumhaft und ich hätte noch ewig bleiben können! Natürlich ist es auch immer etwas abhängig davon, wie euer Baby ist, aber für uns war der Urlaub ganz klar eine unvergesslich schöne Erfahrung, die wir nur empfehlen können! Auch das Hotel bekommt eine klare Empfehlung! Mallorca auch! Nicht zu heiß, kurze Flugzeit, nette Menschen! Ich freue mich schon riesig auf den nächsten Urlaub zu dritt und bin gespannt wo die Reise hingehen und Lou es gefallen wird!

 

Liebst…Jenny

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Kokos-Sommerporridge

Halli Hallo ihr Lieben!

Für mich gibt es kaum ein besseren Start in den Tag, als die Energieleiste mit einer schönen Portion Porridge aufzufüllen! Manche mögen jetzt sagen, dass Haferflocken mit Milch und Wasser alles andere als aufregend sind, aber Porridge lässt sich so großartig individualisieren, dass ich dieser Aussage absolut nicht zustimmen kann. Außerdem macht es lange satt und kostet unterm Strick weniger als jede Müsli-Fertigmischung.

Auch im Sommer bleibe ich diesem Frühstücksliebling treu! Damit geht mir im Laufe des Tages auch nicht die Energie aus, wenn ich mittags aufgrund der Wärme nur zu einem Salat greife. Auf wärmende Gewürze wie Ingwer oder Zimt verzichte ich allerdings im Sommer. Ebenso kommen statt sehr zuckerhaltigen Obst wie Bananen eher leichte Obstsorten mit hohem Wasseranteil auf meinen Porridgetopf.: )

Besonders gerne esse ich die Kombination Kokos-Pfirsich.

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Dafür benötigt ihr folgende Zutaten:

  • 20-25g Kokosraspeln
  • 45-50g Haferflocken
  • 1 EL Flohsamenschalen
  • 120ml Kokosmilch (alternativ geht auch jede andere Milch)
  • 180ml Wasser
  • Sweetener, wie Stevia, Agavendicksaft oder Honig

Für das Topping:

  • 1 großer Pfirsich
  • 1 EL gehobelte Mandeln
  • 1 TL Chiasamen

Zuerst röstet ihr die gehobelten Mandeln kurz in einem Topf an, bis sie eine leichte Bräune annehmen. Danach erstmal separat beiseite stellen. Das gleiche dann noch einmal mit den Kokosraspeln machen, diese aber mit dem Wasser und der Milch ablöschen. Haferflocken und Flohsamenschalen dazu und bei mittlerer Hitze aufquellen lassen. Dann nach Belieben süßen, in eine Schale füllen und mit einem gehäutetem, gewürfeltem Pfirsich, den Chiasamen und den gerösteten Mandeln bestreuen. Alternativ, oder auch zusätzlich, passen Himbeeren oder Blaubeeren zu der Porridge-Mischung!

Geht super schnell und schmeckt super lecker!

Cool bleiben!: Wassermelonen-Sorbet

Hi liebe Sommerfreunde!

Ein Phänomen in der Sommerzeit, das uns sicher allen schon aufgefallen ist, sind die zahlreichen Fotos auf sozialen Plattformen, die die Wassermelone in allen möglichen Variationen zeigt. Wassermelone vorm Gesicht bzw. Mund, Wassermelone mit ausgestochenem Herzen in den Himmel oder in Stücken über den Pool gehalten, und so weiter und so weiter. Und statt total genervt davon zu sein liken wir und schließen uns mit eigenen Posts an. Warum – weil wir Wassermelone im Sommer einfach alle LIEBEN!

Für mich ist die Frucht an heißen Tagen eines der absoluten Pflichtbegleiter. Während man durch Pommes mit Mayo und Currywurst im Freibad eher nach hinten geworfen wird, gibt ein Stückchen Melone neue Energie, erfrischt und versorgt uns obendrein mit zusätzlicher Flüssigkeit! Aber es geht sogar noch mehr Erfrischung!

Hier mein Rezept für ein Wassermelonen-Sorbet (Für 2 Portionen):

melone

* 1/4 Wassermelone (ca. 500g)

* Saft einer 1/2 Zitrone

* etwas Süßstoff (alternativ 50g Zucker in 50ml Wasser aufgekocht)

* optional 3-4 Stiele Minze, kleingehackt

Im ersten Schritt werden die Melonen entkernt, geschält und das Fruchtfleisch püriert. Ich benutze dafür meinen Thermomix, aber mit einer normale Küchenmaschine, einem Pürierstab oder zur einer Gabel (bleibt etwas stückiger) funktioniert es  natürlich auch wunderbar.

Dazu kommen anschließend Zitronensaft, Süßstoff bzw. Zuckerwasser und optional die kleingehackte Minze.

Gebt alles in einen gefrierfesten Behälter und ab ins Tiefkühlfach. Immer mal wieder mit einer Gabel durchrühren und bei gewünschter Konsistenz servieren.

Genießt den Sommer!:*

Jenny