Erster Urlaub zu dritt

Hi zusammen!

Nun ist er schon wieder ein paar Tage her. Unser erster Urlaub zu dritt…❤️

Bevor es losging war ich unglaublich nervös. Lou war zu diesem Zeitpunkt schließlich erst knapp 8 Monate und unglaublich aktiv. Es fing daher mit Gedanken über den Flug an, über benötigte Dokumente, Medikamente und hörte bei der Baby-Packliste auf. Jede Menge Rattern im Kopf , das könnt ihr mir glauben!:-D Nichtsdestotrotz blieb genug Luft für Vorfreude. Vorfreude auf Sonne, Strand und Meer, auf leckeres Essen, das man nicht selbst kochen muss, auf einen kleinen Tapetenwechsel, auf Gemeinsamzeit als Familie und darauf, unserer Tochter beim Entdecken neuer Dinge zuzuschauen.


Es ging nach Mallorca. Einer Insel, von der ich immer behauptet hatte, niemals hinfahren zu wollen. Zu viel Party, zu viel Touristen, zu viel Ballermann. Warum wir letzten Endes doch dort gebucht haben? Kurze Flugzeit, perfektes Klima für Babys und jede Menge deutschsprachige Dienstleister, falls doch mal etwas ist. Im Nachhinein hatten wir ein schlechtes Gewissen gegenüber der Insel, denn wir haben ihr echt Unrecht getan. Mallorca hat mehr zu bieten als Domizil für Kegelclubs, Jungesellenabschiede oder Kegeloppis! Landschaftlich ne Wucht, kulturell spannend! Sorry, Malloze, bitte nimm es uns nicht allzu übel!

 

Die Anreise

Eine Sache vor der es mir am meisten gegraut hat! Wir haben ja anscheinend unsere hubbeligsten Gene und die Neugier auf Dinge vererbt, daher ist stillsitzen so eine Sache.:-D Und dann zweieinhalb Stunden mit dem Popo auf Mamas Schoß? Uiuiui. Am Flughafen selbst war noch alles ganz easy. Lou in der Trage, Koffer auf dem Wagen. Marc musste erstmal das Auto parken, während wir uns schon in die Schlange am Checkin-Schalter eingereiht haben. So allein mit Kind, drei Koffern, einer Buggytasche, dem Maxi Cosi, einer Wickeltasche und Handgepäcksrucksack würde man tatsächlich etwas schräg angeschaut. Hat etwas von Goodbye Deutschland-Feeling. Die Dame hinter uns hat sogar gefragt, ob wir nun zum Papa nach Spanien ziehen. (Ihr müsst dazu wissen, dass Marc spanische Wurzeln hat und die Dame das aufgrund einer Unterhaltung wusste) Der Check In war absolut unproblematisch. Alle Koffer sind durchgekommen und Buggy samt Maxi Cosi als Sondergepäck gratis durchgegangen. Das finde ich wirklich einen großartigen Service der Fluggesellschaften! Auch die Flüssigkeiten für Babynahrung wurde ohne große Nachfrage durchgelassen! Also nur noch rein in den Flieger und los geht’s!

Als wir noch zu zweit auf Reisen waren, waren wir immer mit die letzten an Board. Es war herrlich sich das Spektakel beim Boarding anzuschauen. Wie einfach mal alle aufspringen und sich anstellen sobald das Boardingpersonal erscheint. Dann wildes Umherlaufen nach dem „erst Familien mit Kinder“, weil natürlich die wenigsten in der Schlange eine Famile mit Kindern sind. Leute, inzwischen müsstet ihr Wissen, dass es so ist?! Naja, danach möchte jeder zuerst an Board. Als würde das Flugzeug ohne einen abheben….

Wir sind dann immer ganz entspannt zu unseren Plätzen und mussten somit nicht endlos warten bis es losgeht. Man sitzt schließlich noch lang genug auf den Plätzen.

Diesen Urlaub haben wir es anders gemacht und sind tatsächlich mit dem ersten Schwung mitgegangen. Familie mit Kindern und so. Hmmm. War nicht die klügste Idee. Lou wurde wach und hat direkt ihre Kletterkünste zeigen wollen. Gefühlt eine Stunde bis es losging und ich war schon ungeduldig. Lou auch. Der Gurt für Babys und Sitzen war gar nichts für sie. Mit dem Geschehen draußen könnte man sie nur kurz unterhalten. Puppe und Spielzeug waren auch uninteressant und ihrer Meinung nach besser auf dem Boden aufgehoben. Alles in allem bestand der Flug zu 70% aus Turnen, Quengeln und Bespaßung der hinteren Reihen. Die restlichen 30% wurde gegessen und geschlafen.

Nach der Landung, einem Besuch im Wickelraum und Gepäckabholung hat sie bis zum Hotel im Maxi Cosi geschlummert. Ein Traum sag ich euch!:-D
Wir hatten übrigens kein Mietwagen sondern den standardmäßigen Bustransfer.
Die Unterkunft

Wir haben uns für eine Hotelanlage mit Apartments und kinderfreundlichem Flair entschieden. Das Hotel heißt Parque Nereida und ist in Cala Ratjada. Unser Zimmer lag direkt am Babypool, hatte ein vom Wohnraum abgetrenntes Schlafzimmer und eine kleine Küchenzeile. Perfekt für kleine Familien! Die Zimmer waren renoviert, sauber und ruhig. Ich habe selten so gute Schalldämmung im Hotel gesehen! Muss wohl an der Erfahrung mit Babygeschrei liegen…

Da es sich um ein kleines Familienhotel handelt, ist das Buffet jetzt nicht so umfangreich wie man es von den großen Schwestern kennt, aber ich fand es voll ok. Lecker und für jeden was dabei! Man musste nur immer die richtige Zeit erwischen, um beim Kampf um die Hochstühle noch erfolgreich zu sein.

Besonders schön fand ich die liebevoll gestaltete Poollandschaft! Da sind die kleinsten voll und ganz auf ihre Kosten gekommen!

 

Aktivitäten

Mit Babys unter einem Jahr sind den Möglichkeiten Grenzen gesetzt. Außer Planschen, Spielen, Bootstouren und Spazierengehen bleibt nicht viel. Muss aber auch nicht! Es hat unglaublich viel Spaß gemacht Lou dabei zuzusehen, wie sie die neuen Dinge erkundet. Palmen, Grillen (die Insekten, nicht Steak und so, you know?!), freundliche Damen vom Reinigungsdienst, Schifffahren, das Meer, Sand, Wärme und so viel mehr! Einen Tag sind wir mit dem Schiff zu den Drachenhöhlen gefahren um dem Urlaub trotzdem etwas kulturellen Charme zu geben. Mit dem Boot hinzufahren fanden wir alle toll, die Höhlen waren Lou dann zu langweilig und sie ist beim Höhlenkonzert aufgrund von Gequake vorzeitig „rausgeflogen“. Bin mächtig stolz! Ihr erster Rauswurf! Und singende Matrosen waren eh noch nie mein Ding!^^

Wenn sie etwas älter sind und es uns doch nochmal nach Mallorca verschlägt geht’s sicher mal zum Aquarium, nach Palma oder in den Wasserpark.

Besonders genossen haben Lou und ich die morgendlichen Spaziergänge zum Strand. Da sie sich ja auch im Urlaub an ihre 5.30-Aufstehzeit gehalten hat, gab es den Sonnenaufgang immer inklusive.

 

Am Strand war es ein Wechselbad der Gefühle. Erst war der Sand toll, dann im Mund und schließlich Im Auge. Natürlich ein Zustand, Dr. alles andere als schön war. Im Meer war es ihr zu kalt, zu laut,  zu weit und wahrscheinlich auch zu voll mit Menschen. Daher war Schwimmen und somit der erste Strandbesuch nichts. Beim zweiten Mal sah es dann schon ganz anders aus. Matschen am Ufer und von der Strandmuschel aus beobachten fand sie total spannend. Gegen Mittag war es dann aber immer zu voll, sodass wir uns meist am Pool eingefunden haben.

Hier war das Schwimmen auch schon eine ganz andere Hausnummer. Den Babyswimmer (kann ich nur empfehlen) umgeschnallt wurde bei 35cm Poolhöhe durchs pisswarme Wasser gewatschelt. Ein ganz entzückendes Bild Leute!❤️ So viel Freude in ihrem Gesicht und die Strapazen vom Hinflug waren total vergessen!

Man trifft auf jede Menge andere Eltern mit Babys und Kleinkindern. Unglaublich wie schnell man Bekanntschaften schließt! Allein schon wegen der „Baby-Squads“ die sich ganz von alleine bilden. Früher hat uns das nie gejuckt und wir waren eh meist unterwegs.

 

Rückreise

Der Transfer zum Flughafen, Check In und Boarding waren genau so einfach wie schön beim Hinflug. Wir hatten einen Nachtflug und die Hoffnung, dass geschlafen wird. Nach dem Boarding war an Bird allerdings die Festbeleuchtung an. Wer schon einmal versucht hat mit Strahlern im Gesicht zu schlafen, weiß, dass das nicht so einfach ist. Und da nach müde bekanntlich doof kommt, hat sich Lou (und alle anderen Babys und Kleinkinder) schön in einen Schreianfall reingesteigert. Und wenn man denkt, dass das Licht gleich ausgeht und das Baby dann direkt einschläft, der hat die Rechnung nicht mit dem spanischen Flugverkehr gemacht. Wir mussten 50 Minuten warten. Ein strahlend hell erleuchtetes Flugzeug, das mitten in der Nacht mit Kindergeschrei auf Starterlaubnis wartet! Wenn es nicht so wahnsinnig anstrengend gewesen wäre, hätte ich womöglich einen Lachflash bekommen. Nach 40 Minuten ist meine kleine Maus aber dann vor lauter Müdigkeit vorzeitig doch schon eingeschlafen und hat bis zur Landung in meinem Arm geschlafen.❤️❤️❤️

 

Fazit

Es war so traumhaft und ich hätte noch ewig bleiben können! Natürlich ist es auch immer etwas abhängig davon, wie euer Baby ist, aber für uns war der Urlaub ganz klar eine unvergesslich schöne Erfahrung, die wir nur empfehlen können! Auch das Hotel bekommt eine klare Empfehlung! Mallorca auch! Nicht zu heiß, kurze Flugzeit, nette Menschen! Ich freue mich schon riesig auf den nächsten Urlaub zu dritt und bin gespannt wo die Reise hingehen und Lou es gefallen wird!

 

Liebst…Jenny

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Mein Wochenende in Bildern | 01./02.10.16

Der Oktober nun hat begonnen und hinter mir liegt ein schönes und wunderbar erholsames Herbstwochenende! Ein Wochenende, das Erinnerungen an meine Kindheit geweckt hat. Warum genau, erfahrt ihr in der Fotostrecke „Mein Wochenende in Bildern“.

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Wochenendstart

Zunächst ging es zum Frauenarzt bzw. zum CTG und Ultraschall. Dieser Termin hat sich in den Beitrag geschummelt, denn es war noch Freitag, der 30.09. Trotzdem war dieser Termin wichtig für mein restliches Wochenende. Außerdem ist Baby-TV eh immer ein Highlight, nach welchem man immer ganz aufgeregt ist und welches erwähnt werden darf. Aber wie auch immer: Vor einigen Wochen kam die Idee auf, noch einmal ein paar Tage zu entspannen bevor das kleine Würmchen da ist. Meine Eltern hatten eine Ferienwohnung in Hoek van Holland gemietet. Ein Ort, an dem ich seit meiner Kindheit schon so oft war, dass ich es nicht mehr an beiden Händen abzählen kann. So ergab es sich, dass ich einfach nochmal mitgefahren bin. Wie in alten Zeiten! – Natürlich unter der Voraussetzung, dass mit dem Baby und mir alles okay ist. Und das war es, also hab ich mir direkt nach dem Termin beim Frauenarzt die Koffer geschnappt. Mein Herzmann konnte leider nicht mit, weil die Renovierung unseres Badezimmers in die Endphase geht.: (

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Samstag

Hoek van Holland liegt direkt am Meer in der Nähe von Den Haag. Man fährt also gute 3 1/2 Stunden mit der ein oder anderen Pinkelpause für Schwangere. Wir sind dabei tatsächlich der Sonne entgegen gefahren – einfach traumhaftes Wetter für Anfang Oktober! Das wurde direkt für einem Spaziergang am Strand ausgenutzt!

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Auch mein geliebter Hund, den ich bei meinem Auszug vor einigen Jahren nicht mitnehmen konnte, war natürlich mit dabei!

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Die Stadt ist klein, aber ein bisschen geshoppt wurde auch direkt!:) Neben Futter für die Mutti natürlich Klamottis für den Nachwuchs.

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Sonntag

Leider wurden wir Sonntag dann doch nicht vom Regen verschont. Aber ist ja nicht so, dass wir uns nicht anders beschäftigen könnten.^^

So mag meine Familie Spiele jeglicher Art! Zum Glück! Wer von euch liebt Spieleabende noch so wie ich??

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Und essen hilft eh immer bei allem, besondern wenn holländischer Käse im Spiel ist.:D

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Und wer hätte es gedacht?! Auch das Gartencenter in der Nachbarstadt hat sonntags geöffnet. Bummeln geht immer, oder? Naja, selbst wenn man im Herbst schon mit Weihnachten konfrontiert wird…aber hey – es glitzert!!

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Und gegen nachmittag war dann auch wieder alles gut, also raus an die Luft zum nächsten Spaziergang!: )

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Neben dem ganzen Frischlufttanken: Wie wahnsinnig schön es dazu noch ist, abends im Bett zu liegen, den Wind und das Meer zu hören! Seit langem konnte ich nicht mehr so relaxen (auch wenn ich etwas traurig bin, dass Schatzi nicht mitkommen konnte)! Heute ist es schon wieder ein großartiger Tag, von daher werde ich jetzt auch gar nicht mehr viel Zeit verschwenden und zum Strand marschieren. Ich wünsche euch einen schönen Feiertag!

Liebst…Jenny

Guten Flug – meine Boarding Must-Haves

Hi zusammen,

sie hat wieder angefangen: Die Sommerreisezeit. Zwar ist unser Urlaub leider schon vorbei (#babyisloading), aber ich möchte euch trotzdem nicht vorenthalten, was ich immer so alles mit in meinem Handgepäck versteckt habe. Vielleicht ist ja der ein oder andere Tipp für euch dabei.:-)

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❤ Accessoires ❤

Als Handgepäck benutze ich auf jeden Fall geräumige Taschen mit kleinen Nebenfächern. Am liebsten sind mir Rucksäcke, weil man Armfreiheit hat und man die auch bequem auf dem Bauch tragen kann. (Taschendiebe und so ^^) Letztes Jahr in London habe ich mir im Primark einen Rucksack gekauft. Der ist perfekt! Das Tuch ist von Vero Moda und schon etwas älter. Den Hut habe ich von H&M. Den habe ich natürlich nicht die ganze Zeit auf, sondern an den Rucksack gebunden. In den Koffer gehört er aber auf gar keinen Fall! Meine Sonnenbrille, auch von H&M, kaschiert müde Augen und schützt vor grellem Licht am Ankunftsort – die ist Pflicht! Für die Flüssigkeiten und den Kleinkram der Abteilung Beauty und Survival nutze ich einen Zipperbeutel aus dem Supermarkt. Klar gibt es die inzwischen auch in hübschen Designs, aber die tuen es wirklich auch. Als letztes müssen in dieser Kategorie Kuschelsocken mit, denn im Flieger muss man es sich so bequem wie nur möglich machen. Also Schuhe aus und Sockelis an die Füße!

❤ Essentials ❤

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Ich denke mal zu den essentiell wichtigen Unterlagen und Dingen muss ich nichts weiter sagen oder?! Ohne Portemonnaie und Reisedokumente kommt man nicht weit. Auch den Reisepass bzw. den Personalausweis für Reisen innerhalb Europas nicht vergessen! Den Schlüssel nicht zuhause liegen lassen, sonst hat man nach dem Urlaub ein Problem.:) Für meine Reiseunterlagen habe ich mir vor ein paar Jahren eine Hülle aus Kunststoff gekauft, was wirklich praktisch ist, da man Bordkarte, Vouchers, Bahntickets und so weiter alles griffbereit zusammen hat. Mein Portemonnaie wird vor dem Urlaub „verschlankt“. Keiner braucht Kundenkarten von Ikea, Hunkemöller und Co. oder die Treupunktekarten vom Dönermann. Wichtig sind für mich Personalausweis, Führerschein (falls man einen Mietwagen möchte), Kreditkarte, Krankenkassenkarte und ein gewisser Geldbetrag in nicht allzu großen Scheinen.

❤ Gadgets ❤

Mit dabei ist auf jeden Fall das Smartphone! Das Bordprogramm ist meistens – naja- nennen wir es gewöhnungsbedürftig, also sind Apps mit Musik und Spielespaß unerlässlich! Damit der Spaß auch lange hält ist auch ein mobiles Ladekabel dabei. Damit man die Musik auch mitbekommt und schreiende Babys ausblenden kann, sind gute Kopfhörer Plicht! Für Schnappschüsse muss auch eine Kamera mit. Leider habe ich keinen Ebook Reader. Für diejenigen unter euch, die einen solchen besitzen, ersetzt er die Lektüre in Papierformat. Solange ich noch darauf warte, gibt’s bei mir ganz klassisch ein Buch.

❤ Beauty ❤

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Wenn ich verreise, bleibe ich meistens nahezu ungeschminkt. Trotzdem kommen in mein Beauty Bag Abschminktücher. Gegen Ende der Flugzeit – nicht unbedingt, wenn schon der Landeanflug begonnen hat 😉 –  sind die Tücher ideal um sich schnell frisch zu machen und das komische Gefühl, das sich unweigerlich nach ein paar Stunden Reisezeit auf der Haut bildet, abzuwischen. Wer keine Einzelpäckchen hat (hab z.B. aus dem letzten Hotel^^) – Von Balea gibt es die Tücher u.a. auch in praktischer Reisegröße. Um das Spannungsgefühl loszuwerden verwende ich eine Creme – auch diese in Reisegröße. Praktischweise hat inzwischen jede bekannte Drogerie eine große Auswahl an Reisebegleitern. Mein All-time-Favorite ist zwar die kleine rosafarbende bebe mit hello kitty drauf, aber fliegt ihr in ein sonniges Land, dann sollte ihr darauf achten, dass die Creme auch einen Lichtschutzfaktor hat. Daher verwende ich direkt einen Sonnenbalsam. Apropos Lichtschutzfaktor: Dieser Sonnenbalsam bzw. diese Sonnencreme in Kleinformat ist für alle „freiliegenden“ Körperstellen gedacht! Wer will schon in den ersten Minuten einen Sonnenbrand riskieren?! Danach geht es an die Schminke. Mehr als einen Concealer und Wimperntusche braucht es meiner Meinung nach nicht um frisch auszusehen! Zu guter letzt ein paar kleine Helfer: Ein Handhygienegel und eine Handcreme, ein Haargummi und für den Frischekick unter den Ärmchen ein Minideo. Um auch die Haare urlaubsreif zu entwirren, bändigen und aufzuhübschen, müssen Tangle Teezer und Invisibobble mit. Eine Taschenbürste und ein stinknormales Haargummi erfüllen aber genauso gut den Zweck.

❤ Survival Kit ❤

Kaugummis haben zwei Vorteile. Zum einen sind sie hilfreich für den Druckausgleich, zum anderen sorgen sie für das frische Gefühl im Mund. Gegen den kleinen Hunger und für die Aufrechterhaltung des Zuckerspiegels, kommen ein paar Snacks mit an Bord. Am besten eignen sich da Müsliriegel, Trockenfrüchte und/oder Schokoriegel. Fliegt man länger und hat gar keine Verpflegung an Bord, finde ich auch ein belegtes Brötchen perfekt. Trinktechnisch ist ja inzwischen bekannt, dass man eine gewisse Menge an Flüssigkeit nicht überschreiten sollte. Mein Tipp ist es, eine leere PET-Flasche mitzunehmen und diese nach der Handgepäckkontrolle mit Wasser aufzufüllen. Deutsches Leitungswasser ist super! Beim Rückflug verzichte ich jedoch darauf. Gegen Wehwehchen sind auch immer Schmerztabletten dabei. Verreisen mit Kopfschmerzen ist alles andere als feini.

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Als letztes kommt ein „Pool-Kit“ mit ins Handgepäck. Vielleicht kennt ihr das: Ihr kommt ins Hotel an und euer Zimmer ist noch nicht fertig. Dauert noch zwei Stunden. Oder euer Koffer ist im falschen Flieger gelandet und kommt erst am nächsten Tag an? (Horror!!) Für solche Fälle nehme ich ein Paar Flip Flops, einen Bikini  und leichtes Kleidchen mit. So kann man die Wartezeit statt in der Lobby in der Sonne oder am Pool verbringen. Sonnencreme, Musik und Lektüre sind ja schließlich auch dabei! : )

Was gehört eurer Meinung nach noch ins Handgepäck?

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10 Dinge…Die ich an New York liebe

Hallo liebe Reisefreunde!

Ihr seid auf der Suche nach dem ultimativen Städtetrip? Dann sollte New York ganz weit oben auf eurer Liste stehen! Derzeit sprießen viele wunderbare Angebote für die Stadt, die ich so sehr liebe aus dem Boden. Schaut z.B. mal bei Urlaubsguru vorbei. Im Herbst gibt es meist die günstigsten Angebote für die nächsten Monate!

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Ich war bereits dreimal in New York und schon beim ersten mal habe ich mich bis über beide Ohren verliebt. Damals habe ich für mehrere Wochen eine Sprachschule im Empire State Building besucht und die Stadt während dieser Zeit mit vielen ihrer Facetten kennengelernt. Warum ich danach unbedingt wieder hin musste? Warum ich immer wieder hin könnte? Hier zehn Gründe dafür:

Weltoffenheit

In New York trifft man auf alle möglichen Kulturen. Viele von ihnen haben ihr eigenes mal mehr, mal weniger großes Viertel in der Stadt. Man muss einfach nur die Straßenseite wechseln, um sich plötzlich in einer anderen Welt zu befinden. Und lauscht man den Stimmen auf den Straßen, so hört man Sprachen aus allen Ländern der Welt. Diese Aufgeschlossenheit ist großartig! Sofort kommt man mit Menschen ins Gespräch und findet Anschluss. Ich war beim ersten mal alleine in der Stadt und hatte richtig Bammel niemanden kennenzulernen – unbegründet! Ich habe viele unglaublich liebe Menschen kennengelernt mit denen ich zum Teil bis heute noch trotz kilometerweiter Entfernung, aber dank sozialer Medien noch befreundet bin!

Wolkenkratzer ❤

Wenn man als Kleinstadtkind (wie ich es bin) zum ersten mal Manhattan betritt, muss man erst einmal kurz inne halten und aufpassen, dass man vom Anblick von all den in den Himmel ragenden Gebäuden aus Stahl, Beton und Glas nicht erschlagen wird. Nach diesem ersten Schock kommt die Faszination. Der Wind pfeift durch die Avenues und die Sonne funkelt in den Fenstern. Ein Bürogebäude bietet so viele Arbeitsplätze wie ein Dorf Einwohner zählt – die Vorstellung das halbe Sauerland in einer Straße unterbringen zu können ist krass, oder?! Und all das fügt sich hübsch beleuchtet, schachbrettartig zwischen Parks und Wasser zu einem einmaligen Bild zusammen, welches man noch kilometerweit entfernt sehen kann.

 Individualität ❤

Das, was man vielen Großstädten nachsagt, trifft auch zu 100% auf New York zu. Hier kann man so sein, wie man möchte. Pinke Leggins mit neonorangenem Pulli, grünen Haaren und Gummistiefeln tragen, ungeschminkt oder in Megaheels vor die Tür gehen. Es gibt einfach immer jemanden, der noch schräger ist als der andere, was denjenigen schon wieder so normal macht wie dich und mich. Es macht totale Freude sich in ein Kaffee zu setzen und einfach nur Leute dabei zu beobachten, individuell normal zu sein.

 Central Park ❤

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Inmitten des Wolkenkratzerdschungels gibt es diese grüne Oase. Ein eigenes kleines Naherholungsgebiet inmitten der lauten Großstadt. Hier führt man seinen Hund Gassi, joggt, trifft sich mit Freunden zum Picknick, mit seinem Schwarm zu einer romantischen Bootsfahrt oder zum Biken, füttert Tauben und so vieles mehr. Egal ob man die Ruhe sucht, oder die Gesellschaft. Egal ob es schneit oder die Sonne scheint. Man findet in diesem Park genau das, was man gerade sucht. Action und Sport, Entspannung und Stille. Im Sommer werden Theaterstücke aufgeführt, im Winter geht man Eislaufen. Kennt ihr etwa einen vergleichbaren Ort?

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 Vielseitigkeit ❤

So wie es der Central Park schon erahnen lässt, New York hat für jeden etwas zu bieten. Für Sportskanonen geht’s in dem Park oder auf einen der kleinen Basketballplätze. Schaut man sich Sport lieber vom Spielfeldrand an, bieten die Yankees, Knicks und Co. genug Auswahl am Ticketschalter. Man geht auf Konzerte, in Musicals, Museen oder ins Theater. Am Wochenende genießt man das aufregende Nightlife, probiert ein neues Restaurant aus. Dafür muss man gut ausgestattet sein. Dafür shoppt man entweder in großen Kaufhäusern, oder aber in kleinen individuellen Läden.

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 Stärke ❤

Man merkt, dass 9/11 die Stadt zusammengeschweißt hat. Ich habe mit New Yorkern gesprochen, die mir erzählten, wie sie diese schrecklichen Ereignisse gemeinsam überstanden und letztendlich als Stadt stärker gemacht haben. Trotz der Verluste und dem grauenvollen Anschlag ist das positive Denken nicht verschwunden – und das spürt man als Besucher der Stadt total. Patriotismus ist ja eine Eigenschaft, die man nahezu jedem Amerikaner nachsagen kann – aber das ist etwas, dass das heutige New York ganz besonders macht.

 Schlemmerparadis ❤

Die Größe und verschiedenen Kulturen bringen selbstverständlich auch viele unterschiedliche Möglichkeiten zum Schlemmen mit und zwar so viele, dass man wohl in hundert Jahren nicht durchprobieren kann.: )

Ich liebe Essen und es gibt kaum etwas, dass ich nicht esse. Besonders auf Reisen liebe ich es, alles zu Probieren. Ehrlich – Das ist ein Highlight in jedem Urlaub! Sollte es euch da genauso gehen wie mir, dann ist New York ein kulinarisches Paradis für euch! Wenn ihr Hunger habt, dann definitiv nicht aufgrund fehlender Auswahl, sondern vielmehr aus dem Grund, dass man sich gar nicht so leicht für etwas entscheiden kann.

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 U-Bahn- und Straßenkünstler ❤

Manhattan ist ein Ort für viele kreative Künstler. Und die haben tatsächlich alle etwas drauf! Man findet sie wenn man aus der U-Bahn steigt, in der U-Bahn sitzt (auf einer Fahrt mit der Subway hat ein Trio doch tatsächlich Trommeln ausgepackt und granatenmäßig gesungen!), auf den Straßen, am Hafen oder in Parks. Also auf zu den Menschentrauben und die Musiker, Sänger, Maler, usw. mit Tips und Applaus unterstützen, die die Stadt bunter machen!

 Rambazamba und Ruhe ❤

New York bietet die perfekte Mischung aus Trubel und Entspannung. Die Innenstadt steht unter Dauerstrom: ständig hupen tausende Autos und Taxis, heulen die Sirenen, donnert die Subway unter den Füßen, reden Menschen kreuz und quer. Auf der anderen Seite schaffen unzählige kleine bis große Parks und Rooftopbars für die nötige Ruhe. Und nach ein paar Minuten durchatmen hört sich der Klang der Stadt gleich wieder wie Musik in den Ohren an! (Schaut euch mal den Film „Der Klang des Herzens“ – August Rush stimmt mir da ebenfalls zu!^^)

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 Lichter ❤

Schlendert man nachts über den Broadway, erhellen die Reklametafeln und Lichter den Nachthimmel und stellen damit jeden Stern in den Schatten. Theater preisen ihre Aufführungen in hellen Buchstaben an und Lichter von Restaurants und Geschäften tanzen in allen Farben. Natürlich könnte man nun sagen, dass das eine Verschwendung an Strom und Energie ist. Ist es mit Sicherheit auch – aber der Times Square ist für mich ein Sinnbild für New York. Immer bunt, funkelnd und niemals schlafend…

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Ward ihr schon einmal in New York? Mögt ihr die Stadt auch so wie ich? Was hat euch (nicht) gefallen?

Liebst…die Jenny

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